Bovenden
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Mit freundlichen Grüßen

Hans Schäfer
1. Vorsitzender

Weiches Wasser in Bovenden - Die Halbwahrheiten der Bovender SPD

In ihrer Informationsschrift zur Kommunalwahl am 11. September 2016 verspricht die SPD Bovenden in der neuen Wahlperiode das Thema "Weiches Wasser" für Bovenden wieder in den Gemeinderat einzubringen und sie vermittelt dabei den Eindruck, mit dem Bezug von weichem Wasser seien die Wasserenthärtungsprobleme der Bovender Haushalte gelöst und die Lösung der Probleme sei durch die Gruppe CDU/FDP/Grüne/FWG durch Ablehnung der SPD-Anträge in der Gemeinderatssitzung am 03.06.2016 verhindert worden. Diese Darstellung der Bovender SPD verschweigt nicht nur die wesentlichen Entscheidungsgründe der Gruppe CDU/FDP/Grüne/FWG, sondern vernebelt auf der Basis von Halbwahrheiten die wirklichen Kernpunkte der bestehenden Beschlusslage zur Situation des Bovender Trinkwassers.

 

Im Einzelnen:

 

1.

Die Bovender SPD benutzt jeweils den Begriff "weiches Wasser", wollte in den Ausschreibungsunterlagen im kartellrechtlichen Genehmigungsverfahren 12° dH (deutscher Härte) festgeschrieben wissen und suggeriert auf diesem Wege, dass dieses "weiche Wasser" dann die Enthärtungsprobleme der Bovender Haushalte beseitige.

 

Richtig ist:

Die Festlegung der Härtebereiche des Wassers in Deutschland kennt drei Härtebereiche: Weich, mittel und hart. "Weiches Wasser" ist u.a. nur bei einem Härtegrad von weniger als 8,4 ° dH gegeben; der mittlere Härtebereich reicht von 8,4° bis 14 ° dH und bei darüber hinausgehendem Härtegrad spricht man von hartem Wasser. Das von der SPD Bovenden angestrebte Ziel eines Härtegrades von 12° dH ist also gar kein "weiches Wasser", sondern ein "mittelhartes Wasser".

 

Das bedeutet:

Die Bovender SPD verspricht etwas (weiches Wasser), was gar kein weiches Wasser ist und verschweigt, dass auch Wasser mit einem Härtegrad von 12° dH zur Verkalkung der Haushaltsgeräte führt, eine kostenverursachende Entkalkung der Haushaltsgeräte weiterhin nötig ist und ein chemisch "heruntergekalktes Wasser" zur Entmineralisierung unseres Bovender Quellwassers führt –mithin zukünftig dann ein "mineralisch totes Wasser" aus den Bovender Wasserhähnen fließt.

 

2.

Die Bovender SPD verlangt eine neue Bürgerbefragung weil im Jahre 2008 die Aufgabe der Wasserrechte die entscheidende Rolle gespielt habe, nun aber bei Bezug von Göttinger Wasser die Brunnen im Erhaltungsbetrieb weiterlaufen und die Wasserrechte erhalten bleiben würden.

 

Richtig ist:

Die Aufgabe der Wasserrechte der Osterbergquellen spielte bei der Bürgerbefragung 2008 überhaupt keine Rolle. Die Informationsbroschüre der Gruppe aus dem Jahre 2008 ist als Information im Anhang beigefügt. (unten links Info-Blatt-1, Info-Blatt-2)

 

Zudem:

Die Bovender Wasserversorgung ist durch befristete Bewilligungen der Wasserbehörde des Landkreises Göttingen bis zum 31.12.2028 bzw. 31.12.2033 gesichert. Allerdings kann diese Bewilligung gem. § 18 Abs. 2 Nr. 1 Wasserhaushaltsgesetzt (WHG) u.a. dann widerrufen werden, wenn die Benutzung nicht ausgeübt oder ihrem Umfang nach erheblich unterschritten wird. Diese Bestimmung soll verhindern, dass die vom WHG angestrebte möglichst zweckmäßige Ausnutzung des Wasserschatzes nicht durch nutzlose und entbehrlich gewordene Nutzungsrechte blockiert wird.

 

Denn: Wasser ist ein knappes, wertvolles Gut!!!!!

 

Daraus folgt:

Wenn aus den Bovender Osterbergquellen erheblich weniger Wasser entnommen und benötigt wird (z.B. bei Bezug von Göttinger bzw. Harzwasser) werden die bestehenden Bewilligungsbescheide überprüft, mit hoher Wahrscheinlichkeit reduziert und ganz sicher im Jahre 2028 bzw. 2033 nicht oder nur in eingeschränktem (noch benötigtem) Umfang –wenn überhaupt- verlängert oder neu erteilt.

 

Also:

Durch die reduzierte und eingeschränkte Ausnutzung und Benutzung der Osterbergquellen sind die dortigen Wasserrechte der Gemeindewerke erheblich gefährdet und werden über kurz oder lang wegfallen oder nur als Notbrunnen genehmigt!!!

 

Unser wertvolles, mineralhaltiges Bovender Quellwasser, das eine unabhängige und kostengünstige Trinkwasserversorgung für alle Haushalte bedeutet, ist dann verloren –ersetzt durch chemisch behandeltes Oberflächenwasser aus dem Harz- eine sicherlich allein unter Gesundheitsaspekten nicht gerade erfreuliche Perspektive!!!

 

Und im Übrigen: Von den höheren Kosten des Wasserbezuges bei der von der Bovender SPD angestrebten "Weichwasserlösung" wird kein Wort erwähnt; die Kosten liegen jedoch –je nach infrage kommender Veränderung- bei mindestens 50 Cent pro Kubikmeter Trinkwasser bei weiterhin bestehender Notwendigkeit häuslicher Entkalkung der Haushaltsgeräte.

 

3. Darum gilt:

 

das Bovender Quellwasser muss in der jetzigen Form und Menge erhalten bleiben

jeder Haushalt soll individuell entscheiden, ob sein Wasser entkalkt werden soll oder nicht –und wenn ja- welcher individuelle Härtegrad gewünscht wird

jeder Haushalt soll die Möglichkeit haben, das Bovender Quellwasser individuell zu genießen

das Bovender Quellwasser ist so mineralhaltig, dass eine Abfüllung als Mineralwasser und dessen Vertrieb erwogen wird

 

4. Was bleibt:

 

Geben Sie am 11. September 2016 Ihre Stimmen den Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft Bovenden – FWG -.

 

Die Garantie für individuellen und gesunden Genuss des Bovender Quellwassers.

 

Dr. Reinhard Bodenburg                                                                                     Hans Schäfer

Fraktionsvorsitzender der                                                                                   1. Vorsitzender

FWG-Fraktion im Gemeinderat Bovenden                                                          FWG - Bovenden

 

Anlagen:

Info-Blatt-1
Info-Blatt-2

 

 

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