Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


wir begrüßen Sie auf unserer Internetseite. Schön das Sie uns gefunden haben.

Die FWG ist Bovendens älteste parteifreie Wählervereinigung. Sie finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen. Ohne sich an ideologische Grundsatz-Programme und an Weltanschauungen zu binden, will sie die Interessen parteilich ungebundener Bürger in die politische Willensbildung Bovendens einbringen.

Bovenden
Herzlich Willkommen! Wir freuen uns das Sie uns gefunden haben. Auf unserer Seite und in unserem Blog finden Sie die neuesten Informationen über die politischen Entwicklungen in der Gemeinde Bovenden mit allen Ortsteilen. Gerne würden wir Sie auch in Zukunft hier begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Schäfer
1. Vorsitzender

Stellungnahme zum "Roten Blättchen" des SPD-Ortsvereins Bovenden
- Ausgabe März 2016!

Ende März 2016 erreichte die Bovender Bürger wieder die nächste Ausgabe des „Roten Blättchens“ der SPD Bovenden. Nachvollziehbar und verständlich wird über die 125. Geburtstagsfeier der Bovender SPD am 30.10.2015 berichtet zu der auch die FWG Bovenden geladen war und entsprechende Glückwünsche durch den Unterzeichner überbracht hat.

 

Als dann jedoch unverständlich –aber durchaus der bekannten Hybris der Bovender SPD treu bleibend- wird dann Neues aus dem Gemeinderat berichtet und ausgeführt: Nichts geht ohne die SPD! Überheblich wird dann ausgeführt, dass die Gruppe aus CDU/FDP/FWG und Grünen keine Mehrheiten mehr organisieren könne und ohne die Stimmen der SPD-Fraktion z.B. der Haushalt 2016 nicht hätte beschlossen werden können und vieles andere auch nicht. Dabei übersieht die SPD-Fraktion geflissentlich, dass es bei guter Vor- und Zusammenarbeit der im Gemeinderat vertretenen Parteien das Ziel jeder Partei ist, auf Gemeindeebene in den Ausschüssen Kompromisse zu erarbeiten und diese dann einstimmig umzusetzen. Genauso ist verfahren worden, so dass es keiner „Parteimehrheiten“ bei den Abstimmungen bedurfte, vielmehr ein breiter Konsens zwischen den Parteien hergestellt werden konnte und dann entsprechende Beschlüsse gefasst worden sind.

 

Wären diese Kompromisse zuvor nicht erreicht worden, hätte natürlich die Gruppe CDU/Grüne/FWG/FDP mit ihrer Stimmenmehrheit im Gemeinderat diese organisiert und von ihr Gebrauch gemacht. Das Ziel der FWG und der übrigen Mitglieder der Gruppe ist es, auf Gemeindeebene Einvernehmen zu erzielen, keine politischen Spielereien zuzulassen und ergebnisorientierte Sachpolitik zu machen, die den Bovender Bürgern zugutekommt. Ob z.B. der Radweg zwischen Emmenhausen und Lenglern endlich gebaut wird ist keine parteipolitisch zu entscheidende Frage sondern eine dringende Notwendigkeit und dafür bedarf es keiner parteipolitischen Mehrheit: Dieser Radweg wird von sämtlichen Parteien im Gemeinderat befürwortet und sollte unverzüglich gebaut werden.

 

Auch soweit die SPD in dem Zusammenhang zu suggerieren versucht, die Gruppe CDU/FDP/FWG u. Grüne seien gegen soziale Projekte ist dieses falsch. Die angesprochenen Projekte sind jeweils mit jährlicher Laufzeit mehrheitlich beschlossen worden –jährlich deshalb, um zu gegebener Zeit eine Kostenkalkulation vorgelegt zu bekommen wenn die Verlängerungsanträge zu beraten sind -sicherlich unter dem Aspekt der nur begrenzt vorhandenen Gemeindefinanzen eine richtige Entscheidung zur Kostenkontrolle.

 

Nicht unwidersprochen bleiben kann auch der Bericht: Wasser marsch – Weiches Wasser für Bovenden ist möglich! Mit diesem Bericht suggeriert die SPD-Bovenden, dass „weiches Wasser“ mit 12 dH lediglich Mehrkosten für einen 4-köpfigen Haushalt von 50,00 € pro Jahr verursacht und damit niedriger liegen soll als die Kosten für Entkalkung und Waschmitteldosierung. Was die SPD dabei indes verschweigt ist zunächst die Tatsache, dass bei einem Wasser mit 12° dH weiterhin eine Entkalkung der Haushaltsgeräte notwendig ist, da sich auch bei 12 Härtegraden der vorhandene Kalk absetzt. Was weiter mindestens verzerrt dargestellt wird ist die Höhe der Kosten. Diese hängen natürlich einerseits zunächst vom Verbrauch des jeweiligen Haushaltes ab. Derzeitig werden diese Kosten mit 38 ct pro m³ verbrauchtem Wasser kalkuliert, wenn der bei der Nanofiltration zu entsorgende „Salzsud“ in die Leine eingeleitet werden darf. Dieses ist derzeitig aber gerade nicht sicher (In Rosdorf wurde bei Einrichtung der Nanofiltration die Einleitung in ein offenes Gewässer nicht genehmigt!). Sollte eine Einleitung vom Landkreis Göttingen nicht genehmigt werden, muss dieser „Abfall“ über die Kläranlage entsorgt werden, was zu weiteren Kosten von ca. 30 bis 40 ct pro m³ verbrauchtem Wasser führt und zwar bei weiterhin bestehenbleibender Notwendigkeit der Entkalkung der Haushaltsgeräte –wenn auch bei 12° dH in sicherlich größeren Zeitabständen.

 

Was aber bei einer zentralen Entkalkung des Bovender Quellwasser ganz sicher auf der „Strecke bleibt“ ist die Möglichkeit der Bovender Bürger, ihr mineralhaltiges gesundes Quellwasser zukünftig genießen zu können. Im Jahre 2008 haben sich bei einer Bürgerbefragung 57 % der Bovender Bürger dafür entschieden, weiterhin ihr vor der Haustür aus dem Brunnen gewonnenes Quellwasser trinken zu wollen. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 60,8 %. Das Bovender Quellwasser ist so mineralhaltig, dass zu überlegen ist, es in Flaschen abzufüllen und als Mineralwasser zu verkaufen –es zu entkalken und zu entmineralisieren, um dann „totes aber auf 12 Härtegrade heruntergekalktes Wasser“ zu verkaufen verbietet allein der gesundheitliche Nutzen des Bovender Quellwassers, von den Kosten und der wegfallenden Möglichkeit jedem Haushalt die freie Entscheidung und Beantwortung der Frage zu belassen, in welcher Qualität er zukünftiges Wasser in Bovenden trinken will –mineralisiert, entkalkt, gekalkt oder weniger gekalkt- jeder wie er es für richtig hält- ganz zu schweigen.

 

Einer Sozialisierung der „Wasserversorgung“ in Bovenden bedarf es deshalb nicht, was die SPD-Bovenden leider wieder einmal übersehen hat. Aber die Botschaft des „Roten Blättchens“ ist angekommen: Der Wahlkampf für die Kommunalwahl am 11.09.2016 ist eröffnet.

 

Dr. Bodenburg                                                                                                     Hans Schäfer

Fraktionsvorsitzender der                                                                                   1. Vorsitzender

FWG-Fraktion im Gemeinderat Bovenden                                                          FWG-Ortsverein Bovenden

 

 

 

Copyright 2015 Freie Wählergemeinschaft Bovenden e.V. - 1. Vorsitzender Hans Schäfer - Telefon: 05593-95121 oder 0173-9263453